<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Shake Your Life</title>
	<atom:link href="http://www.shake-your-life.de/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.shake-your-life.de</link>
	<description>Der richtige Mix aus Karriere, Liebe, Lebensart</description>
	<lastBuildDate>Wed, 02 May 2012 12:27:02 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.2.1</generator>
		<item>
		<title>Wenn die Fassade bröckelt</title>
		<link>http://www.shake-your-life.de/804-wenn-die-fassade-brockelt</link>
		<comments>http://www.shake-your-life.de/804-wenn-die-fassade-brockelt#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 16 Aug 2011 08:59:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralph Goldschmidt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.shake-your-life.de/?p=804</guid>
		<description><![CDATA[Ein schicker Lifestyle kann toll sein. Dann nämlich, wenn die schönen Sachen, mit denen man sich umgibt, und die tollen Dinge, die man tut, Ausdruck der eigenen Persönlichkeit sind. Wenn sie sozusagen von innen kommen. Wenn der Stil individuell und persönlich ist, wenn man sich wohl fühlt mit dem Haus, dem Auto, den Klamotten, dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein schicker Lifestyle kann toll sein. Dann nämlich, wenn die schönen Sachen, mit denen man sich umgibt, und die tollen Dinge, die man tut, Ausdruck der eigenen Persönlichkeit sind.</p>
<p>Wenn sie sozusagen von innen kommen. Wenn der Stil individuell und persönlich ist, wenn man sich wohl fühlt mit dem Haus, dem Auto, den Klamotten, dem Sport und dem Urlaub. Die Frage ist immer: Ist es mir wirklich egal, was andere darüber sagen und denken? Oder will ich damit in erster Linie Eindruck schinden? Es ist ziemlich armselig, wenn die Rückmeldungen auf das blendende Aussehen, das schnelle Auto oder die Selbsterfahrungsgeschichten  im Urlaub das einzige sind, was den Selbstwert steigert. Wessen Selbstwertgefühl abhängig ist vom Spiegel im Außen, der akzeptiert sich selbst nicht so wie er ist, dem fehlt es an Selbstakzeptanz. Und der wird abhängig von seiner Fassade. Peinlich, peinlich, wenn diese Fassade bisweilen zusammenbricht.</p>
<p>Ein Versagen, eine Niederlage empfinden die meisten Menschen als Frontalangriff auf ihr Selbstwertgefühl. Und ja, eine Niederlage kann schlimm sein, aber sie kann nur für den zerstörerisch sein, der sich über Äußeres definiert. Ein Unternehmer, der sich allein über seinen Erfolg definiert und über die grandiose Leistung, die er beim Aufbau seines Unternehmens erbracht hat, über die Arbeitsplätze und den Wohlstand, den er geschaffen hat, ist sehr gefährdet. Denn manchmal passieren Dinge, die niemand beeinflussen kann. Dann kommt eine Wirtschaftskrise, die Banken machen nicht mehr mit, die Firma gerät ins Trudeln und muss Arbeitsplätze streichen – und das Leben des Unternehmers ist damit zerstört.</p>
<p>Grundlegende Selbstakzeptanz. Das ist es, was da fehlt. Mit sich im Reinen sein, sich selbst zu akzeptieren, sich selbst zu mögen, sich selbst zu lieben. Sich mit allen Eigenheiten, allen Erfolgen und Stärken, aber eben auch mit allen Niederlagen, Macken und Schwächen hundertprozentig selbst zu mögen. Das ist eine hohe Kunst. Wer Sie beherrscht, lebt erfolgreicher und gesünder. In diesem Sinne&#8230; <img src='http://www.shake-your-life.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.shake-your-life.de/804-wenn-die-fassade-brockelt/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wer bin ich und was will ich?</title>
		<link>http://www.shake-your-life.de/799-wer-bin-ich-und-was-will-ich</link>
		<comments>http://www.shake-your-life.de/799-wer-bin-ich-und-was-will-ich#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 04 Aug 2011 10:23:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralph Goldschmidt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.shake-your-life.de/?p=799</guid>
		<description><![CDATA[Kennen Sie solche Typen? Die zwar glaubhaft den Eindruck vermitteln, großes Selbstvertrauen zu haben – die enorm tough rüberkommen, deshalb so erfolgreich im Job sind und darum auch bei Frauen einen enormen Schlag haben? Oft realisiert man aber nach einem zweiten Blick, nach einem genaueren Hinschauen: Diese Typen haben großes Vertrauen in ihre beruflichen Fähigkeiten, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kennen Sie solche Typen? Die zwar glaubhaft den Eindruck vermitteln, großes Selbstvertrauen zu haben – die enorm tough rüberkommen, deshalb so erfolgreich im Job sind und darum auch bei Frauen einen enormen Schlag haben? Oft realisiert man aber nach einem zweiten Blick, nach einem genaueren Hinschauen: Diese Typen haben großes Vertrauen in ihre beruflichen Fähigkeiten, aber haben kein Selbst-Bewusstsein. Wissen zwar, dass sie verdammt gut sind, wissen aber nicht, wofür sie ihre Fähigkeiten eigentlich einsetzen sollen in ihrem Leben. Haben kein Bewusstsein für ihre wahren Prioritäten.</p>
<p>Wie mein Freund Victor: Seine Ausstrahlung voller Selbstvertrauen ist unter anderem der Grund, warum ihm seine Frau so vertraut: Sie ist sich sicher, dass er auch  künftig beruflich erfolgreich sein wird und jede Menge Schotter nach  Hause bringen wird. Bei so viel Selbstvertrauen! Allerdings kriselt es  bei Victor unter der smarten Oberfläche schon seit einiger Zeit: Die  Fassade bröckelt. Er zweifelt an sich, an seinem Job, ist nicht mehr  gerne im Büro, fährt aber auch nicht mehr gern nach Hause zu seiner  Familie. Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein sind eben nicht dasselbe.</p>
<p>Denn aus unseren Werten folgen die Gedanken und aus den Gedanken die Handlungen. Victor redet mit seiner Frau leider nicht Tacheles über das, was ihn umtreibt. Aber wenn er sich scheut, bei seinen Kindern zu sein, wenn er im Job gute Miene zum bösen Spiel macht, dann nicht deshalb, weil er ein gefühlloses Arschloch ist, sondern weil er nicht weiß, wie sein Wertesystem funktioniert. Oder anders gesagt: Er weiß nicht was ihm wirklich wichtig ist. Oder nochmal anders gesagt: Ihm ist nicht bewusst, wer er eigentlich ist. Er hat kein Bewusstsein für sein Selbst, kein Selbst-Bewusstsein.</p>
<p>Wie sieht‘s denn bei Ihnen damit aus? Wissen Sie, wo’s für Sie lang geht? Was Ihnen wirklich wichtig ist? Wofür Sie leben möchten? Denken Sie mal drüber nach <img src='http://www.shake-your-life.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  &#8230;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.shake-your-life.de/799-wer-bin-ich-und-was-will-ich/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Selbst und ständig? Klar, aber auch selbstbestimmt….</title>
		<link>http://www.shake-your-life.de/794-selbst-und-standig-klar-aber-auch-selbstbestimmt%e2%80%a6</link>
		<comments>http://www.shake-your-life.de/794-selbst-und-standig-klar-aber-auch-selbstbestimmt%e2%80%a6#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 27 Jul 2011 07:24:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralph Goldschmidt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.shake-your-life.de/?p=794</guid>
		<description><![CDATA[Selbständige sind seltener krank als Angestellte…arbeiten aber in der Regel mehr…Warum also? Weil sie zu einem höheren Prozentsatz machen, was sie selbst wollen. Das Fremdbestimmte scheint es zu sein, was Druck macht. Unter den Angestellten sind dem entsprechend die Chefs seltener krank als die Leute in den unteren Ebenen. Aus demselben Grund. Der Grad an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Selbständige sind seltener krank als Angestellte…arbeiten aber in der Regel mehr…Warum also? Weil sie zu einem höheren Prozentsatz machen, was sie selbst  wollen. Das Fremdbestimmte scheint es zu sein, was Druck macht. Unter  den Angestellten sind dem entsprechend die Chefs seltener krank als die  Leute in den unteren Ebenen. Aus demselben Grund. Der Grad an  Selbstbestimmung nimmt zu, je höher man kommt.</p>
<p>Alle Welt denkt reflexartig, dass die Gestressten und Unzufriedenen zu viel arbeiten müssen und zu wenig Entspannung haben. Das ist meines Erachtens eine oberflächliche Sichtweise. Es gibt gute Anspannung und schlechte Anspannung. So wie es gute Entspannung und schlechte Entspannung gibt. Schlechte Entspannung sind zum Beispiel die 212 Durchschnittsminuten Glotze, die wir Deutschen uns derzeit täglich reinziehen. Zu viel Anspannung und zu wenig Entspannung? Das ist nur die halbe Rechnung.</p>
<p>Denn auch als Angestellter kann man sein Ding machen. Die Kunst besteht darin, die eigenen Ziele und die der Firma, für die man arbeitet, überein zu bekommen. Wenn das nicht passt, sollte man schleunigst etwas verändern. Verträge kann man kündigen. Kein Geld der Welt ist es wert, seine Gesundheit zu opfern. Und die geht kaputt, wenn der Grad an fremdbestimmter Anspannung zu groß wird. Es gibt kaum einen, der heutzutage gezwungen ist, irgendeinen öden Job zu machen, nur um die Miete zu bezahlen. Wir haben die Freiheit uns einen neuen Job zu suchen. Oder, uns selbstständig zu machen, wenn wir genug Energie und Know-how haben. Und ja, das ist eigentlich Luxus. Oder, was meinen Sie ? <img src='http://www.shake-your-life.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.shake-your-life.de/794-selbst-und-standig-klar-aber-auch-selbstbestimmt%e2%80%a6/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Weiter Bildung!</title>
		<link>http://www.shake-your-life.de/789-weiter-bildung</link>
		<comments>http://www.shake-your-life.de/789-weiter-bildung#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 14 Jul 2011 07:48:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralph Goldschmidt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.shake-your-life.de/?p=789</guid>
		<description><![CDATA[Heute will ich mal nicht von Sport reden, sondern von persönlicher Weiterentwicklung… Hatten Sie auch schon mal einen solchen Impuls, sich weiter zu bilden, mehr lernen zu wollen? Super, denn sich weiterzubilden ist eigentlich goldrichtig. Nicht nur, um ihren Chef zu beeindrucken, sondern aus etlichen weiteren Gründen. Sich permanent weiterzubilden ist klug. In Amerika gibt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute will ich mal nicht von Sport reden, sondern von persönlicher Weiterentwicklung… Hatten Sie auch schon mal einen solchen Impuls, sich weiter zu bilden, mehr lernen zu wollen?</p>
<p>Super, denn sich weiterzubilden ist eigentlich goldrichtig. Nicht nur, um ihren Chef zu beeindrucken, sondern aus etlichen weiteren Gründen. Sich permanent weiterzubilden ist klug. In Amerika gibt es tolle Studien, die belegen, dass ein einziges zusätzliches Jahr auf einer weiterführenden Schule das Einkommen im späteren Leben um sieben bis zwölf Prozent erhöht. Das wurde sogar mit eineiigen Zwillingen gezeigt: Die gleichen genetischen Voraussetzungen, das gleiche Elternhaus, das gleiche Umfeld, in dem sie aufgewachsen sind. Der eine Zwilling geht ein Jahr länger auf die Schule, der andere fängt ein Jahr früher an zu arbeiten. Derjenige Zwilling, der noch ein Jahr in seine Bildung gesteckt hat, überholt den anderen später locker beim beruflichen Erfolg und beim Einkommen.</p>
<p>Der Kontostand ist aber nur eine Auswirkung von viel grundsätzlicheren Effekten, die Bildung auf Menschen hat. Wenn man alle Studien zusammen nimmt und auswertet, findet man erstaunliche Ergebnisse: Gebildetere Menschen genießen höheres Ansehen, sind freier bzw. haben weniger Abhängigkeiten zu erdulden. Sie haben größere Freundes- oder Bekanntenkreise und haben gesündere Arbeitsplätze. Sie sind mit ihrer Arbeitsstelle zufriedener und werden seltener arbeitslos. Sie sind gesünder, sowohl körperlich als auch geistig. Es kommt noch besser: Gebildete Frauen sind attraktiver für Männer und vice versa. Gebildete lassen sich weniger scheiden, werden weniger straffällig. Gebildete haben weniger Stress, obwohl sie in Berufen mit mehr Verantwortung arbeiten. Und die positiven Effekte pflanzen sich über die Generationen hinweg fort: Die Kinder gebildeter Eltern sind im Vergleich mit den Kindern weniger gebildeter Eltern ebenfalls gesünder, haben weniger Probleme in der Schule und sind später im Leben erfolgreicher, beruflich wie privat.</p>
<p>Und weiter: Wenn in einer Stadt Menschen mit hohem Bildungsgrad leben, dann ist nicht nur ihr Einkommen höher als die der weniger Gebildeten, sondern auch das Einkommen der weniger Gebildeten steigt dadurch an. Mit anderen Worten: Die ganze Gesellschaft profitiert davon, wenn sich Menschen weiterbilden. Wann fangen Sie damit an? <img src='http://www.shake-your-life.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.shake-your-life.de/789-weiter-bildung/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Veränderungen – Ein Thema, das uns alle angeht</title>
		<link>http://www.shake-your-life.de/780-veranderungen-%e2%80%93-ein-thema-das-uns-alle-angeht</link>
		<comments>http://www.shake-your-life.de/780-veranderungen-%e2%80%93-ein-thema-das-uns-alle-angeht#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 16 Jun 2011 09:06:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralph Goldschmidt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.shake-your-life.de/?p=780</guid>
		<description><![CDATA[Woran liegt es, dass wir uns so oft darauf zurückziehen, wir „müssten“ irgendetwas tun? Etwas, dass uns davon abhält, etwas anderes zu tun, das besser für uns wäre? Joggen statt Fernsehen, mit den Kindern spielen statt zuhause E-Mails vom Job zu beantworten und was dergleichen Dinge mehr sind. Nun, es kommt uns gut aus: Wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Woran liegt es, dass wir uns so oft darauf zurückziehen, wir „müssten“ irgendetwas tun? Etwas, dass uns davon abhält, etwas anderes zu tun, das besser für uns wäre? Joggen statt Fernsehen, mit den Kindern spielen statt zuhause E-Mails vom Job zu beantworten und was dergleichen Dinge mehr sind. Nun, es kommt uns gut aus: Wir haben immer Ausreden. Keine Zeit. Andere Prioritäten. Die anderen sind Schuld. Und so weiter.</p>
<p>Mal ehrlich: Wann fangen Sie an, etwas zu ändern? Meistens dann, wenn es fast zu spät ist, wenn der Leidensdruck riesengroß ist, wenn Sie so richtig einen vor den Koffer gekriegt haben. Dummerweise erst dann. Rauchen, schlemmen und den ganzen Tag herumsitzen bis zur ersten Bypass-Operation. Dann ändert sich das Verhalten – vielleicht. Und auch dann oft nicht auf Dauer. Es hätte aber auch schon der erste Infarkt tödlich sein können. Arbeiten bis zum Umfallen. Oder bis zum Tinnitus. Oder bis zum Bandscheibenvorfall. Und dann kommt eine Änderung. Gezwungenermaßen. Das kann jeder.</p>
<p>So ein Ereignis kann ein heilsamer Schock sein. Aber es geht doch auch ohne Schocktherapie. Es gibt Beispiele von Menschen, die ihr Verhalten ändern, bevor es zur Katastrophe kommt. Das geht. Allerdings braucht das eine Reihe von Voraussetzungen. Dazu müssen Sie als erstes Ihr bisheriges Verhalten würdigen. Sie wollten nämlich auch bisher nur Ihr Bestes. Jeder will immer nur sein Bestes. Wenn wir uns dabei ungesund oder wenig Ziel führend verhalten, dann nicht, weil wir uns selbst schaden wollen. Wir haben uns lediglich Angewohnheiten zugelegt, die nicht effektiv sind oder zu unserer gegenwärtigen Situation nicht mehr passen.</p>
<p>Das größte Problem: Unser Unterbewusstsein, also unser innerer Schweinehund, will, dass es uns jetzt gut geht. Jetzt im gegenwärtigen Moment. Und gut gehen heißt für ihn: angenehm, bequem. Oft müssen wir aber etwas unternehmen, das unangenehm oder mühsam ist, damit es uns in einer Stunde, morgen oder in einem Jahr gut oder besser geht. Da ist unser innerer Schweinehund dann leider überfordert, denn er lebt ganz im Hier und Jetzt.</p>
<p>Da braucht er dann sein Herrchen, also das Bewusstsein. Man kann auch sagen: Willenskraft. Das sollten Sie verstehen: Wir müssen uns nicht überwinden. Wir haben keinen Feind in uns. Wir müssen uns vielmehr wieder mit uns befreunden. Alle Persönlichkeitsanteile von Ihnen haben eines gemein: Sie wollen, dass es Ihnen gut geht. Gefragt ist nur etwas Köpfchen, um allen Anteilen beizubringen, das so anzustellen, dass es auch zu Ihrer Situation und Ihrem Umfeld passt. Denken Sie mal drüber nach <img src='http://www.shake-your-life.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> .</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.shake-your-life.de/780-veranderungen-%e2%80%93-ein-thema-das-uns-alle-angeht/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Leben oder gelebt werden?</title>
		<link>http://www.shake-your-life.de/763-leben-oder-gelebt-werden</link>
		<comments>http://www.shake-your-life.de/763-leben-oder-gelebt-werden#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 03 Jun 2011 14:58:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralph Goldschmidt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Balance]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.shake-your-life.de/?p=763</guid>
		<description><![CDATA[Die meisten, die gefragt werden, was sie anders machen würden, wenn sie nochmal leben dürften, sagen: Mich mehr um meine Liebsten kümmern. Bei ganz vielen geht es bei dieser Frage um Liebe, Beziehung, Partnerschaft, Nähe, Intimität. Auch Kinder und Freundschaften kommen in der Rückschau in vielen Leben zu kurz.  Ist auch eigentlich klar. Kein Mensch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die meisten, die gefragt werden, was sie anders machen würden, wenn sie nochmal leben dürften, sagen: Mich mehr um meine Liebsten kümmern. Bei ganz vielen geht es bei dieser Frage um Liebe, Beziehung, Partnerschaft, Nähe, Intimität. Auch Kinder und Freundschaften kommen in der Rückschau in vielen Leben zu kurz.  Ist auch eigentlich klar. Kein Mensch sagt auf dem Sterbebett: „Schade, dass ich nicht mehr Zeit im Büro verbracht habe.“</p>
<p>Karriere ist es eben nicht, das zentrale Lebensthema. Stellen Sie sich vor, für Ihren Unterhalt wäre gesorgt und Sie hätten alle finanziellen und zeitlichen Ressourcen, die Sie bräuchten für das, was Sie im Leben vorhaben. Und stellen Sie sich weiter vor, es wäre ausgeschlossen, dass es ein Misserfolg werden könnte, egal, was Sie anpacken. Und darüber hinaus hätten Sie auch noch den nötigen Mut,  – was würden Sie dann mit Ihrem Leben in den nächsten 10, 15, 20 Jahren anfangen? Oder eine weitere typische Sinnfrage in etwas härterer Gangart: Warum begehen Sie heute Abend nicht einfach Selbstmord? Was genau hält Sie davon ab? Wofür lohnt es sich für Sie zu leben?</p>
<p>Am besten ist, wenn Sie sich diese Frage gar nicht erst stellen müssen. Wenn Sie unterwegs bereits gecheckt haben, was Sie ändern möchten oder wie es für Sie richtig läuft. Klar. Man kann sich gut und gerne mal verrennen. Und man darf auch mal den Durchblick verlieren. Das ist nicht schlimm. Aber wenn man dann wider besseres Wissen einfach so weitermacht, nur weil man zu feige ist, die Konsequenzen zu ziehen, nur weil man weiter den Weg des geringsten Widerstands gehen will, dann vergeudet man sein Leben.</p>
<p>Und das ist das einzige, was nicht geht! Der Philosoph und Unternehmensberater Rupert Lay hat einmal sinngemäß gesagt: „Ein Mensch, der nicht lebt, sondern gelebt wird, ist das ärmste aller Schweine.“ Etwas schöner formuliert hat’s Giacomo Casanova: Das Dasein ist köstlich, man muss nur den Mut haben, sein eigenes Leben zu führen.“</p>
<p>Denken Sie mal drüber nach <img src='http://www.shake-your-life.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.shake-your-life.de/763-leben-oder-gelebt-werden/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Frühjahrsputz: Weg mit alten Glaubenssätzen</title>
		<link>http://www.shake-your-life.de/753-fruhjahrsputz-weg-mit-alten-glaubenssatzen</link>
		<comments>http://www.shake-your-life.de/753-fruhjahrsputz-weg-mit-alten-glaubenssatzen#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 09 May 2011 12:59:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralph Goldschmidt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.shake-your-life.de/?p=753</guid>
		<description><![CDATA[Zu glauben, man sei nun mal so, wie man ist, das ist eine der vielen kleinen alltäglichen Selbstbetrügereien. „Ich bin nicht fleißig“, „Ich kriege den Hintern nicht hoch“, „Ich bin eben ein Gemütlicher“, sind nur Glaubenssätze. Die trafen vielleicht in der Vergangenheit zu, müssen aber für die Zukunft nicht gelten. Außerdem gibt es kein Gen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zu glauben, man sei nun mal so, wie man ist, das ist eine der vielen kleinen alltäglichen Selbstbetrügereien. „Ich bin nicht fleißig“, „Ich kriege den Hintern nicht hoch“, „Ich bin eben ein Gemütlicher“, sind nur Glaubenssätze. Die trafen vielleicht in der Vergangenheit zu, müssen aber für die Zukunft nicht gelten. Außerdem gibt es kein Gen, das wir zum Sündenbock erklären können. Unsere Eltern, unsere Schulzeit oder sonstige Ereignisse in der Vergangenheit waren so, wie sie waren – keiner wird daran etwas ändern können. Wichtig ist: Alle diese Ereignisse manifestieren nicht unsere Zukunft. Oder doch nur so weit, wie wir es zulassen.</p>
<p>Denn wenn wir auch die Ereignisse in der Vergangenheit nicht mehr ändern können, so können wir doch beeinflussen, was wir daraus mitnehmen möchten. Natürlich neigen wir dazu, unsere Erfahrungen in Glaubenssätze zu übersetzen; wir wissen nur manchmal nicht, was wir uns damit antun. Es ist ok, wenn ich aus einer schlechten Erfahrung etwas lerne, aber es ist nicht ok,,</p>
<p>und erst recht nicht opportun, wenn ich daraus direkt einen Glaubenssatz ableite. Dazu müssen wir aber unser Unterbewusstsein kurz austricksen, denn das liebt einfache Fahrpläne nach dem Muster einmal a + b = ab, immer a +b = ab. Und kommt lieber nicht auf die Idee, dass das Ergebnis auch mal „ba“ sein könnte.</p>
<p>Also nicht: Einmal Mauerblümchen, immer Mauerblümchen, oje, sondern: Einmal Mauerblümchen, vom aha-Effekt zur Bewusstwerdung zur Ursachenforschung zur Reflexion zum Änderungswunsch zurVeränderungund so peu á peu ein echter „Schuss“, wie wir in Köln sagen. Ok, das muss nicht immer so krass ablaufen, aber der Trick mit der Bewusstwerdung funktioniert, holt die Erfahrungen aus der Grauzone und macht eine Neubewertung möglich.</p>
<p>Probieren Sie’ s mal aus. Ist erst etwas mühsam, aber bringt was. Es lebt sich leichter, versprochen <img src='http://www.shake-your-life.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>In diesem Sinne&#8230;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.shake-your-life.de/753-fruhjahrsputz-weg-mit-alten-glaubenssatzen/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Seenotrettungsübung – Was sind Ihre wirklichen Werte?</title>
		<link>http://www.shake-your-life.de/749-die-seenotrettungsubung-%e2%80%93-was-sind-ihre-wirklichen-werte</link>
		<comments>http://www.shake-your-life.de/749-die-seenotrettungsubung-%e2%80%93-was-sind-ihre-wirklichen-werte#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 02 May 2011 12:35:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralph Goldschmidt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Werte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.shake-your-life.de/?p=749</guid>
		<description><![CDATA[Im Seminar mache ich öfter folgende Übung: Ich gebe den Teilnehmern sechs kleine Zettel und einen großen. Ich bitte sie, all ihre Werte auf den großen Zettel zu schreiben. Zur Inspiration werfe ich ein paar an die Wand: Reichtum, Macht, Liebe, Einfluss, Anerkennung, Familie, Kinder, Abenteuer, Freiheit und so weiter. Dann bitte ich die Leute, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Seminar mache ich öfter folgende Übung: Ich gebe den Teilnehmern sechs kleine Zettel und einen großen. Ich bitte sie, all ihre Werte auf den großen Zettel zu schreiben. Zur Inspiration werfe ich ein paar an die Wand: Reichtum, Macht, Liebe, Einfluss, Anerkennung, Familie, Kinder, Abenteuer, Freiheit und so weiter. Dann bitte ich die Leute, auf ihrem vollgeschriebenen Blatt die sechs Werte rauszupicken, die ihnen am wichtigsten sind. Diese müssen sie dann auf die sechs Zettelchen schreiben. Und dann nochmal überprüfen: Sind das wirklich Endwerte, also Werte, die eine echte Basis bilden, oder sind es „Mittel-zum-Zweck-Werte“, die dazu da sind, höher eingestufte Endwerte zu erreichen?</p>
<p>Ein Beispiel: Ist Reichtum für diesen Menschen wirklich ein Wert an sich? Oder ist Reichtum dazu da, Macht oder Einfluss oder Anerkennung zu bekommen? Oder gar, sich Liebe zu erkaufen? Anderes Beispiel: Familie. Für Manche ein Wert an sich, für andere eine Möglichkeit, Nähe und Geborgenheit zu erfahren. Klar? Gut, dieser Erkenntnisprozess ist schon für manche ein hartes Stück Arbeit. Aber dann geht es weiter. Wir machen eine Gedankenreise. Ich lade die Leute zu einer Kreuzfahrt ein.</p>
<p>Ich skizziere das Szenario: „Gut. Wir sind im Hafen, es ist Abreisetag, das Wetter ist super, das Schiff ist ein Traumschiff, alles prima. Ein paar Tage später sitzen Sie beim Frühstück. Da kommt eine Durchsage durch die Lautsprecher: Rettungsübung. 11 Uhr Treffpunkt Deck sechs mitsamt der Rettungswesten! Die Leute gehen ganz ohne Hektik in ihre Kabinen und holen die Westen. Aber stellen Sie sich vor, bei Ihnen in der Kabine gibt es keine Weste. Sie gehen zum Offizier und berichten ihm. Der sagt: Ohne Rettungsweste geht es nicht. Sie sagen: Okay, dann geben Sie mir eine. Er sagt: Gut, ich gebe Ihnen eine, aber das kostet einen Preis. Sie: Was soll‘s denn kosten? Er: Zwei Werte. Also müssen Sie von Ihrer Liste zwei Werte streichen. Welche beiden sind Sie am ehesten bereit zu opfern? Überlegen Sie genau!“</p>
<p>Dann spinne ich den Faden weiter: „Ein paar Tage später wird‘s dann ernst. Diesmal ist es keine Übung! Das Schiff sinkt und muss evakuiert werden. Sie holen Ihre Weste, diesmal in echter Hektik, hasten zum Rettungsboot und sehen: Alle Boote sind voll. Sie werden gerade abgeseilt. Panik! Ein Offizier steht daneben und brüllt, dass er noch etwas für Sie tun kann. Ein paar Plätze sind noch frei. Aber das kostet Sie nochmal zwei Werte. Sie wägen eilig ab und legen zwei weitere Zettelchen weg. Zwei bleiben übrig. Dann wird das Rettungsboot abgelassen. Der Schiffsrumpf neigt sich bereits, das Boot schwankt und knallt gegen den Schiffsrumpf, Sie fallen ins eiskalte Wasser. Das Boot hängt noch auf halber Höhe fest. Einer von einem anderen Boot winkt Ihnen zu, Sie schwimmen um Ihr Leben.  Der Mann packt Sie am Ärmel und wird Sie rausziehen, allerdings kostet Sie das, wen wundert‘s, einen weiteren Wert. Welchen der beiden übrigen Werte wären Sie bereit zu opfern, für den anderen? Welcher bleibt übrig? Welches ist Ihr höchster Wert?“</p>
<p>Die Übung führt oft zu überraschenden Resultaten und die Teilnehmer können die Erkenntnis mitnehmen, wie das Ranking ihrer wichtigsten Werte ist. Und dann geht‘s ans Eingemachte. Ich frage die Teilnehmer: Auf einer Skala von 1-10 &#8211; inwieweit ist dieser Wert in Ihrem Leben zur Zeit erfüllt? Und: Was genau tun Sie heute und tagtäglich unter Einsatz von Zeit, Geld und Kraft, um diesem höchsten Wert auch in der Realität zu zeigen, dass er ihr wichtigster ist? Und dann will ich Antworten… und schaue oft in lange Gesichter. Wie sieht’s bei Ihnen aus? Was sind Ihre wichtigsten Werte – und was tun Sie für diese?</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.shake-your-life.de/749-die-seenotrettungsubung-%e2%80%93-was-sind-ihre-wirklichen-werte/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Freunde machen uns stark</title>
		<link>http://www.shake-your-life.de/745-freunde-machen-uns-stark</link>
		<comments>http://www.shake-your-life.de/745-freunde-machen-uns-stark#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 21 Apr 2011 09:01:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralph Goldschmidt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Balance]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.shake-your-life.de/?p=745</guid>
		<description><![CDATA[Freunde sind wichtig. Es wird immer wieder unterschätzt, wie wichtig. Leider ist es so, dass Freundschaften, bzw. generell der Austausch mit anderen, als Erstes heutzutage zwischen den Anforderungen von Beruf und Familie unter die Räder kommen. Schade! Gerade in Lebenskrisen sind unsere Nahbeziehungen, und darunter besonders unsere Freundschaften, nämlich häufig ein entscheidender Rettungsanker. Wenn es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Freunde sind wichtig. Es wird immer wieder unterschätzt, wie wichtig.</p>
<p>Leider ist es so, dass Freundschaften, bzw. generell der Austausch mit anderen, als Erstes heutzutage zwischen den Anforderungen von Beruf und Familie unter die Räder kommen. Schade! Gerade in Lebenskrisen sind unsere Nahbeziehungen, und darunter besonders unsere Freundschaften, nämlich häufig ein entscheidender Rettungsanker. Wenn es um langfristige Zufriedenheit, dauerhaftes Glück, Krisenfestigkeit geht, haben von allen äußeren Faktoren gute Freundschaften den stärksten positiven Einfluss.</p>
<p>Dazu gibt es auch eine spannende Studie, die dies belegt: Die US-amerikanische Entwicklungspsychologin Emmy Werner untersuchte mit ihrem Team knapp 700 Kinder, die auf der Hawaii-Insel Kauai im Jahr 1955 zur Welt gekommen waren, und zwar über vier Jahrzehnte hinweg. Diese berühmte Langzeitstudie zeigte unter anderem, dass es zahlreiche biologische, medizinische und soziale Risikofaktoren gibt, die dafür sorgen, dass Kinder später im Leben Probleme haben und ihr Potenzial nicht entwickeln. Zu diesen negativen Faktoren gehören Probleme bei der Geburt, Armut, Krankheit der Eltern, Misshandlungen, Vernachlässigung und mehr. Ungefähr ein Drittel der untersuchten Kinder gehörten in diese Gruppe der Benachteiligten. Sie hatten später weniger Erfolg im Leben, wurden häufiger straffällig, waren weniger gesund. Schlechtere Startbedingungen, schlechtere Ergebnisse. Soweit war das noch nicht überraschend. Emmy Werner nahm nun diese Gruppe der Benachteiligten genauer unter die Lupe. Und fand Erstaunliches heraus: Unter den benachteiligten Kindern gab es ungefähr ein Drittel, also zehn Prozent der gesamten untersuchten 700er-Gruppe, die trotz der schwierigen Verhältnisse, in denen sie aufwuchsen, keinerlei negative Auffälligkeiten bei den Ergebnissen hatten. Sie waren im Alter von 40 Jahren gesund, hatten ihren Bildungsweg mit Erfolg absolviert, waren nicht straffällig geworden, hatten Familien gegründet, waren erfolgreich in ihrem Beruf, zufrieden und glücklich. Damit hatte Emmy Werner die Annahme widerlegt, dass ein Kind aus einer Hochrisikofamilie zwangsläufig die Probleme seiner Eltern wiederholt und es zu nichts bringen kann im Leben. Schwierige Verhältnisse sind seitdem kein Alibi mehr.</p>
<p>Die spannende Frage war: Was unterschied die Kinder, die es geschafft hatten, von denen, die im Leben versagten? Gibt es so etwas wie Schutzfaktoren? Die gibt es. Emmy Werner fand verschiedene individuelle und soziale Faktoren. Der wichtigste: Die widerstandsfähigen Kinder, die so genannt „resilienten“ Kinder, hatten mindestens eine stabile emotionale Beziehung außerhalb ihrer Kernfamilien. Außerhalb. Also Großeltern, ein Nachbar, ein Lehrer und beim heranwachsen dann auch gute Freunde – jedenfalls vertrauenswürdige Menschen, die den Kindern einen emotionalen Halt bieten und gleichzeitig eine Chance, andere Rollenmuster zu erleben und auszuprobieren, als die in der Familie bekannten.</p>
<p>Eine der für mich wichtigsten Schlussfolgerungen aus der Resilienzforschung ist deswegen: Pflege stabile soziale Bindungen außerhalb von Arbeit und Familie! Pflege Freundschaften, besonders die guten und alten, seit er Kindheit bestehenden, sind besonders wichtig. Sei selbst ein guter Freund. Wenn dieser Lebensbereich gut läuft, ist das eine wunderbare Chance, auch in den anderen Lebensbereichen klar zu kommen und insgesamt zufriedener zu sein.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.shake-your-life.de/745-freunde-machen-uns-stark/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Bin ich ein guter Vater?</title>
		<link>http://www.shake-your-life.de/740-bin-ich-ein-guter-vater</link>
		<comments>http://www.shake-your-life.de/740-bin-ich-ein-guter-vater#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 11 Apr 2011 07:54:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralph Goldschmidt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.shake-your-life.de/?p=740</guid>
		<description><![CDATA[Jetzt kommt nochmal das Thema Kinder. Wie letzte Woche in der „Nachruf-Übung“ schon angedeutet, ist bei den meisten an dieser Stelle die Haut sehr, sehr dünn. Ich habe ja nicht umsonst Rotz und Wasser geheult, als ich mir meinen Sohn an meinem Grab vorgestellt habe. Umso mehr hat mich neulich ein Gespräch mit einem Freund [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt kommt nochmal das Thema Kinder. Wie letzte Woche in der „Nachruf-Übung“ schon angedeutet, ist bei den meisten an dieser Stelle die Haut sehr, sehr dünn. Ich habe ja nicht umsonst Rotz und Wasser geheult, als ich mir meinen Sohn an meinem Grab vorgestellt habe. Umso mehr hat mich neulich ein Gespräch mit einem Freund von mir aufgewühlt.</p>
<p>Ich fragte ihn nämlich, wie es seinen beiden Söhnen so geht. Ich hatte ewig nicht mit ihm über seine Familie gesprochen und das Gefühl, dass es gut wäre, wenn ich da mal wieder den Anschluss fände. Aber was er dann so erzählte, hat mich schon ein wenig umgehauen: „Meine Jungs sind“, erzählte er und kam direkt ein wenig ins Schwimmen, „&#8230; na ja, es sind tolle Jungs, sie wachsen, Ihr Aktionsradius erweitert sich. Ich finde, sie machen das meiste prima. In der Schule und so. Der große spielt Fußball. Prinz Poldi ist sein größter Star.“</p>
<p>Da wurde er dann mal lebhaft und strahlte zum ersten Mal an diesem Abend; vorher klang er doch etwas verhalten, als hätte er gar nicht so die Tuchfühlung im Moment. Sofort tat er mir ein wenig leid. Aber ich konnte mir die dann folgende Bemerkung einfach nicht verkneifen: „Aha. Das klingt ja ganz ok. Aber sag‘ mal, wie ist denn euer Draht so im Moment? Du warst ja lange auf diesem Projekt und wenig zuhause. Kriegst Du denn alles mit?“</p>
<p>„Ja, klar, wieso? Was meinst Du?“, reagierte er pikiert. „Naja, ich finde, Du klingst ein bisschen distanziert, und, ganz ehrlich, als wärst Du nicht echt auf dem Laufenden. Ich frag‘ einfach mal: Wie heißt denn der beste Freund Deines ältesten Sohnes?“ „Oh. Äh. Ich &#8230;“</p>
<p>Sch…:-). Voll ins Fettnäpfchen. Da hatte ich ihn wirklich angeschossen. Er wurde sogar ein bisschen sauer. „Mensch. Jetzt aber! So ist das eben. Ich muss halt arbeiten. Und das ist ein stressiger Job. Mein Gott, ist doch egal, wie der Freund meines Sohnes heißt. Ich weiß, wie er aussieht. Sven oder Stan oder so. Warum muss ich das wissen? Bin ich deshalb kein guter Vater oder was?“</p>
<p>Ups! Und: Was meinen Sie? Ist es unverzeihlich nicht zu wissen, wie der Freund heißt? Ich meine, es ist zumindest wert, mal drüber nachzudenken. Werte und Prioritäten zu checken. In diesem Sinne…</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.shake-your-life.de/740-bin-ich-ein-guter-vater/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

